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Big Five for Life Praxis-Guide Lebensplan

Big Five for Life Übungen:
4 Schritte zu deinem
persönlichen Lebensplan

Vier praxiserprobte Übungen, mit denen du Klarheit über deinen Zweck der Existenz findest — mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, Zeitaufwand und einem ehrlichen Blick darauf, wo Eigenarbeit endet und Begleitung beginnt.

Philipp Weifner - Big Five for Life Berater Südtirol
Von Philipp Weifner
9 Min. Lesezeit
Stuhl auf Südtiroler Balkon mit Notizbuch und Tasse, Blick auf Dolomiten im Goldlicht – Setting für Big Five for Life Reflexion
Philipp Weifner – Big Five for Life Berater & HR-Coach in Südtirol

Über den Autor

Philipp Weifner

Einziger zertifizierter Big Five for Life Berater in Südtirol und Italien. Über 500 Klienten begleitet, seit 2011 als HR- und Persönlichkeitscoach. Spezialisiert auf Unternehmer und Führungskräfte, die nach Klarheit, Sinn und einem Leben suchen, das wirklich nach ihnen aussieht.

· Aktualisiert: 27. April 2026 · Erstgespräch buchen

Als ich Strelecky's Buch das erste Mal in der Hand hielt, dachte ich: schöne Idee — aber wie macht man das konkret? Wie findet man fünf Dinge, für die man wirklich gelebt haben will? Auf den ersten 200 Seiten steht das nicht.

Heute, nach hunderten Coachings,
kenne ich die Übungen, die wirklich Klarheit schaffen.

01 — Der Ausgangspunkt

Warum Lesen allein nicht reicht

Das Big-Five-for-Life-Konzept von John Strelecky ist eines der inspirierendsten Modelle, die ich kenne. Die Idee ist einfach: Definiere fünf Dinge, für die du gelebt haben willst — und richte deinen Alltag danach aus. Klingt einfach. Ist es nicht.

Die meisten Menschen, die zu mir ins Coaching kommen, haben das Buch gelesen. Manche sogar zweimal. Sie sind begeistert. Sie nicken. Und dann passiert — nichts. Drei Wochen später ist alles wieder beim Alten. Der Job, der nicht mehr erfüllt. Die Beziehungen, die zu kurz kommen. Das Gefühl, am Leben vorbeizulaufen.

Warum? Weil zwischen Wissen und Tun eine Brücke fehlt. Diese Brücke heißt: Übung. Wiederholung. Klarheit-Schaffen-im-Konkreten. Es reicht nicht, das Konzept zu verstehen — du musst es körperlich durchschreiben, durchdenken, durchleben.

Genau diese Brücke baue ich dir mit diesem Artikel.

02 — Vorbereitung

Bevor du startest:
3 Dinge, die du brauchst

Die Übungen funktionieren nur, wenn die Bedingungen stimmen. Drei Punkte, die ich aus jahrelanger Erfahrung weiß:

1

Ein Notizbuch — kein Handy. Schreiben mit der Hand aktiviert andere Gehirnregionen als Tippen. Du wirst ehrlicher, langsamer, präziser. Notes-App auf dem iPhone funktioniert nicht.

2

Ungestörte Zeit — mindestens 60 Minuten am Stück. Telefon weg. Mail-Programm zu. Familie informiert. Was du gleich machst, ist wichtiger als jeder Termin der nächsten Stunde.

3

Die Erlaubnis, ehrlich zu sein. Niemand wird das lesen. Nicht dein Partner, nicht deine Kinder, nicht dein Steuerberater. Wenn du jetzt schon überlegst, was sich gut liest — dann lass es lieber.

Bereit? Dann los.

03 — Übung 1

Der erweiterte Museumstag

⏱ 60–90 Min Einmalig Stille nötig
Leere weiße Galeriewand mit warmem Spotlight – Metapher für den Museumstag der Big Five for Life

Die wohl bekannteste Übung aus dem Big-Five-Universum — aber meistens viel zu oberflächlich gemacht. Hier die Version, mit der du wirklich tief gehst.

Stell dir vor: In 50 Jahren wird ein Museum eröffnet. Es heißt nicht „Geschichte" oder „Kunst". Es heißt: Dein Leben. Jeder Raum zeigt einen Aspekt davon. Wer du warst, was du getan hast, was du hinterlassen hast. Die Menschen, die durch dieses Museum gehen, sind deine Kinder, deine Enkel, Menschen, die nie von dir gehört haben.

Nicht „ein erfolgreiches Berufsleben" — sondern der Brief von Maria, der Mitarbeiterin, die nach 15 Jahren bei mir gekündigt hat, weil ich ihr beigebracht habe, an sich selbst zu glauben.
So konkret wird der Museumstag

Schritt für Schritt

Schritt 1 (15 Min): Skizziere die fünf Räume deines Museums. Jeder Raum hat einen Titel. Welche fünf Aspekte deines Lebens würdest du zeigen wollen?

Schritt 2 (20 Min): Für jeden Raum: Was steht darin? Welche Objekte, Bilder, Texte? Was sehen die Besucher? Sei konkret. Nicht „ein erfolgreiches Berufsleben" — sondern „der Brief von Maria, der Mitarbeiterin, die nach 15 Jahren bei mir gekündigt hat, weil ich ihr beigebracht habe, an sich selbst zu glauben".

Schritt 3 (15 Min): Welche Emotionen sollen die Besucher in diesem Raum spüren? Stolz? Mitgefühl? Inspiration? Schreib es auf.

Schritt 4 (20 Min): Jetzt der ehrliche Abgleich: Wenn dein Museum heute eröffnen würde — welche Räume wären leer? Welche überfüllt mit Dingen, die du gar nicht zeigen willst?

Schritt 5 (10 Min): Die zentrale Frage: Was müsste sich in den nächsten 12 Monaten ändern, damit Raum X anders aussieht?

Häufiger Fehler

Die meisten denken zu groß. „Ich will die Welt verändern." — Schön, aber wenig hilfreich. Die kraftvollsten Big Five sind oft erschreckend konkret: ein Mensch, dem du jeden Sommer eine Woche schenkst. Ein Buch, das du wirklich schreibst. Ein Verein, in dem du jeden Mittwoch zwei Stunden bist.

Variante für Unternehmer

Mach die Übung zweimal: einmal für dich als Mensch, einmal für dein Unternehmen. Du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich die beiden Museen aussehen — und wie viele unternehmerische Entscheidungen sich plötzlich von selbst beantworten.

04 — Übung 2

Die 5-Listen-Methode

⏱ 45 Min Einmalig Stift & Papier
Fünf cremefarbene Papierblätter im Raster auf Walnussholz mit Füller – Setting für die 5-Listen-Methode

Strelecky's Originalmethode — aber in einer Form, die ich über Jahre hinweg geschärft habe. Du teilst dein Leben in fünf Lebensbereiche und prüfst jeden auf seine Big Five.

📋 Liste 1: Erleben

Welche fünf Erlebnisse müssen in deinem Leben passieren, damit du am Ende sagst: Ja, ich habe gelebt? — Reisen, Naturerlebnisse, Begegnungen, Konzerte, Entdeckungen.

👥 Liste 2: Beziehungen

Mit welchen fünf Menschen (oder Menschen-Gruppen) willst du eine tiefe, kontinuierliche Beziehung führen? — Familie, ein bestimmter Freund, ein Mentor, eine Community.

🌱 Liste 3: Wachsen

In welchen fünf Bereichen willst du wachsen, lernen, dich entwickeln? — Eine Sprache, ein Instrument, ein Wissensgebiet, eine spirituelle Praxis, körperliche Fitness.

💼 Liste 4: Wirken

Welche fünf Dinge willst du beruflich oder ehrenamtlich erreichen? — Ein Unternehmen aufbauen, ein Buch schreiben, ein Projekt zu Ende bringen, einen Menschen ausbilden.

🎁 Liste 5: Schenken

Was willst du der Welt hinterlassen? — Eine Stiftung, ein Erbe (nicht finanziell), eine Idee, eine Gewohnheit, die andere übernehmen, ein Stück Wissen, das nicht mit dir stirbt.

Der entscheidende zweite Schritt

Wenn du alle fünf Listen voll hast, hast du 25 Punkte. Jetzt kommt der schmerzhafte Teil: Streiche 20 davon. Dir bleiben fünf. Das sind dein erster Entwurf deiner Big Five for Life.

Ja, das tut weh. Genau das ist der Sinn. Eine Big-Five-Liste mit 25 Punkten ist keine. Das ist ein To-do-Stapel, der nie erledigt wird. Fünf bedeutet: Fokus. Bedeutung. Klarheit.

Wichtig zu wissen: Was du jetzt vor dir hast, ist ein Entwurf — kein endgültiges Ergebnis. Aus meiner Erfahrung braucht es einen begleiteten Prozess, um aus dem Entwurf die definitiven Big Five zu schärfen. Genau dafür ist mein Coaching gedacht.

Vom ersten Entwurf zu deinen definitiven Big Five.

Mein Coaching umfasst 6 Sessions — ein strukturierter Prozess, der dich von deinem ersten Entwurf zu den Big Five führt, die wirklich tragen. Lass uns im Erstgespräch schauen, ob das für dich passt.

Erstgespräch buchen — kostenlos
05 — Übung 3

Die Sonntagabend-Reflexion

⏱ 15 Min Wöchentlich Routine
Schreibtisch am Winterfenster mit Blick auf verschneite Dolomiten, Notizbuch und Lampe – Setting für die Sonntagabend-Reflexion

Big Five for Life ist kein einmaliges Ereignis. Ohne wöchentliche Reflexion verblassen deine Big Five innerhalb von vier Wochen. Diese 15-Minuten-Routine ist die wichtigste Übung von allen — weil sie der Klebstoff zwischen Erkenntnis und Alltag ist.

Drei Fragen. Jeden Sonntag.

1. Welcher meiner Big Five hat in dieser Woche stattgefunden?

Konkret. Nicht „ein bisschen Familie". Sondern: „Donnerstag, 19 Uhr, mit Lara Karten gespielt — sie hat zum ersten Mal seit Wochen wieder gelacht."

2. Welcher hat nicht stattgefunden — und warum?

War es ein echter Grund, oder war es Aufschub? Keine Bewertung — nur Beobachtung.

3. Was nehme ich mir für nächste Woche konkret vor?

Eine Sache. Mit Datum, Uhrzeit, Ort. „Mittwoch nach der Arbeit zum Vater" — nicht „mehr Familie".

Klingt simpel? Ist es. Aber ich kenne keine andere Übung, die so viel Veränderung mit so wenig Aufwand bewirkt. Wenn du diese 15 Minuten ein Jahr lang durchziehst, hat sich dein Leben spürbar verschoben — in Richtung dessen, was wirklich zählt.

06 — Übung 4

Die Jahres-Inventur

⏱ 90 Min Einmal im Jahr Wendepunkt

Einmal im Jahr — ich empfehle den Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr — nimmst du dir 90 Minuten. Allein. Mit dem Notizbuch, in dem deine Big Five stehen. Ohne Handy, ohne Mail. Diese Übung ist die Königsklasse.

A

Rückblick: Was ist passiert?

Geh deine fünf Big Five durch. Was davon ist im vergangenen Jahr lebendig geworden? Was nicht? Sei radikal ehrlich. Es ist nur dein Notizbuch.

B

Bestandsaufnahme: Stimmen die Big Five noch?

Manchmal ändert sich etwas. Eine Big Five fällt weg, weil sie erfüllt ist. Eine neue drängt sich auf. Das ist gesund. Big Five sind kein Tattoo — sie sind ein lebendiger Kompass.

C

Ausblick: Was muss im neuen Jahr anders werden?

Pro Big Five: ein konkretes Versprechen für die nächsten 12 Monate. Datiert, messbar, im Kalender. Keine Wünsche — Verabredungen mit dir selbst.

Die Menschen, die ich seit Jahren begleite, haben alle eines gemeinsam: Sie haben den Jahreswechsel zu ihrem persönlichen Wendepunkt gemacht. Nicht mit Vorsätzen, die im Februar verpufft sind — sondern mit einer ehrlichen Inventur, die ihnen Klarheit für die nächsten zwölf Monate schenkt.

07 — Ehrlich gesagt

Was diese Übungen können
und was nicht

Ich will hier ehrlich sein. Diese vier Übungen werden dir mehr Klarheit bringen, als du in den letzten Jahren hattest. Sie sind nicht oberflächlich, sie sind nicht „nur Selbsthilfe". Sie funktionieren, wenn du sie ernst nimmst.

Aber sie haben Grenzen. Und es gehört zur Ehrlichkeit dazu, das auszusprechen.

Was du allein bekommst

  • ✓ Erste Klarheit über deine 5 Bereiche
  • ✓ Erste Worte für deine Big Five
  • ✓ Eine wöchentliche Praxis
  • ✓ Den Anfang einer Veränderung
  • ✓ Mehr Bewusstheit für deinen Alltag

Was du allein nicht bekommst

  • ✗ Die unbequeme Frage zur richtigen Zeit
  • ✗ Den Spiegel, wo du dich selbst belügst
  • ✗ Den strukturierten Prozess für die schwierigen Wochen
  • ✗ Sparring, wenn ein altes Big-Five-Element wegfällt
  • ✗ Den Mut, der durch echte Begleitung entsteht

Die meisten Menschen, die zu mir ins Coaching kommen, haben die Übungen längst gemacht. Manche zwei Jahre lang. Sie haben Notizbücher voll mit Ideen, mit Halbsätzen, mit Versuchen. Was sie zu mir bringt, ist immer dasselbe Gefühl: „Ich komme an einen Punkt — und dann nicht weiter."

Das ist kein Versagen. Das ist die natürliche Grenze, an der Selbst-Reflexion endet. Wir alle haben blinde Flecken, die wir allein nicht sehen können — und Glaubenssätze, die so tief in uns liegen, dass wir sie für die Realität halten. Genau dort braucht es jemanden von außen.

Eigenarbeit hat einen Plafond. Echte Tiefe entsteht im Dialog — mit jemandem, der die richtigen Fragen stellt, im richtigen Moment, ohne dich zu schonen. Das ist der Punkt, an dem mein Big Five for Life Coaching anfängt.

Damit Klienten genau die Begleitung bekommen, die zwischen den Sessions trägt, arbeite ich mit drei festen Werkzeugen — entwickelt aus über 10 Jahren Coaching-Erfahrung:

6 Coaching-Sessions

Ein klarer Prozess von deinem ersten Big-Five-Entwurf bis zu den definitiven Big Five. Sechs Sessions, in denen wir gemeinsam das schärfen, was bei der Eigenarbeit unklar geblieben ist.

WhatsApp-Erreichbarkeit

Zwischen den Sessions bin ich für dich per WhatsApp da. Wenn eine Frage auftaucht, ein Zweifel oder eine spontane Erkenntnis — du musst nicht warten, bis wir uns wiedersehen.

Praxis-Tricks zur Umsetzung

Aus über 10 Jahren Coaching kenne ich die Stellen, an denen Menschen scheitern, wenn sie ihre Big Five im Alltag verankern wollen. Diese Tricks bekommst du — konkret, sofort anwendbar.

Wenn du dort ankommst, weißt du es selbst.

08 — Aus der Praxis

Steffi: Freiheit und Selbstentfaltung
durch klare Prioritäten

Notizbuch mit der Aufschrift „Freiheit, Familie & Beruf vereinen

Steffi war eine erfolgreiche Unternehmerin, die viele Jahre ihr eigenes Unternehmen führte. Trotz ihrer beruflichen Erfolge fühlte sie sich zunehmend ausgebrannt und spürte eine wachsende Unzufriedenheit. Ihr erstes Big Five lautete: „Mehr Zeit für mich und meine Familie."

Diese Erkenntnis führte zu einer radikalen Entscheidung: Steffi verkaufte ihr Unternehmen, um ihre Prioritäten neu zu setzen. Mit dem neu gewonnenen Freiraum begann sie, durch die Welt zu reisen, um neue Kulturen zu entdecken — und dadurch auch mehr über sich selbst zu lernen.

Auf ihren Reisen erkannte Steffi, wie wichtig ihr persönliches Wachstum und die Verbindung zu ihrer Familie wirklich sind. Sie beschreibt ihre Reise als einen Weg, immer wieder neue Facetten ihrer Persönlichkeit und ihrer Lebensziele zu entdecken.

Eine weitere Big Five von Steffi lautet: „Anderen Frauen dabei zu helfen, Beruf und Familie zu vereinen." Steffi hat es sich zur Aufgabe gemacht, Frauen konkret dabei zu unterstützen, ihre beruflichen und familiären Verpflichtungen in Einklang zu bringen — und zwar auf eine Weise, die nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch umsetzbar ist.

Steffis Geschichte zeigt, was Big Five for Life im besten Fall bewirken: aus einem unklaren Gefühl, dass etwas nicht stimmt, wird ein klarer Lebensplan, der trägt. Nicht über Nacht. Nicht ohne Mut. Aber Schritt für Schritt — getragen von einer Klarheit, die vorher nicht da war.

Fazit

Der Unterschied zwischen Wissen und Leben

Du kannst Strelecky's Buch fünfmal lesen. Du kannst es markieren, unterstreichen, deinen Freunden empfehlen. Wenn du keine dieser Übungen wirklich machst, wird sich nichts ändern. Wissen ist nicht Veränderung. Tun ist Veränderung.

Ein Leben mit klaren Big Five
ist kein luxuriöses Extra.
Es ist das Mindeste,
was du dir schuldest.

Du musst nicht alle vier Übungen sofort machen. Wenn du nur eine angehst — den Museumstag — und sie wirklich tief gehst, ist das mehr, als 95 % aller Menschen je tun.

Wenn du dann noch die Sonntagabend-Reflexion einbaust, hast du den Hebel, der dich über Jahre hinweg in Bewegung hält. Und wenn du irgendwann an den Punkt kommst, an dem Eigenarbeit nicht mehr weiterträgt — weißt du, wo du mich findest.

Der beste Zeitpunkt war vor zehn Jahren. Der zweitbeste ist jetzt.

Häufige Fragen

FAQ

Wie lange dauern die Big Five for Life Übungen?

Die einzelnen Übungen dauern zwischen 15 Minuten (Sonntagabend-Reflexion) und 90 Minuten (Museumstag und Jahres-Inventur). Wer alle vier Übungen einmal durchläuft, investiert etwa 3,5 Stunden über mehrere Wochen verteilt. Zwei davon sind Wiederholungs-Übungen: die Sonntagabend-Reflexion (wöchentlich) und die Jahres-Inventur (einmal pro Jahr).

Reichen die Übungen alleine, oder brauche ich ein Coaching?

Die hier vorgestellten Übungen sind ein wirksamer Einstieg — sie sind aber eben nur Übungen. Um aus dem ersten Entwurf wirklich in die Tiefe zu gehen und die definitiven Big Five zu finden, ist ein begleiteter Prozess wichtig. Mein Coaching umfasst 6 Sessions à 1,5 Stunden — online oder vor Ort. So entsteht aus einem Entwurf ein Lebensplan, der trägt.

Brauche ich das Buch von John Strelecky, um die Übungen zu machen?

Nein. Die Übungen sind so aufgebaut, dass du sie auch ohne Vorkenntnisse durchführen kannst. Wenn du das Konzept noch nicht kennst, hilft ein kurzer Blick auf die Big Five for Life Coaching-Seite — dort findest du das Wichtigste zum Konzept.

Funktionieren die Übungen auch für Unternehmer?

Ja, gerade dort entfalten sie ihre stärkste Wirkung. Unternehmer leben oft jahrelang nach Quartalszielen und vergessen, welchen persönlichen Zweck ihr Tun eigentlich erfüllt. Die Übungen helfen, das Unternehmen wieder als Werkzeug für ein erfülltes Leben zu sehen — nicht umgekehrt.

Was ist der Unterschied zwischen Big Five for Life und Bucket List?

Eine Bucket List ist eine Liste von Erlebnissen, die du einmal machen willst. Die Big Five for Life sind die fünf zentralen Dinge, die deinem Leben Bedeutung geben — sie wiederholen sich, vertiefen sich und bilden den Kompass für tägliche Entscheidungen. Die Bucket List ist Konsum, die Big Five sind Identität.

Kann ich meine Big Five for Life später ändern?

Unbedingt. Deine Big Five sind kein in Stein gemeißeltes Statement, sondern ein lebendiger Kompass. Lebensphasen ändern sich — mit 30 hast du oft andere Big Five als mit 50. Genau deshalb gibt es die jährliche Inventur (Übung 7): Sie sorgt dafür, dass dein Lebensplan mit dir mitwächst.

Was ist der erste Schritt, wenn ich allein nicht weiterkomme?

Ein 30-minütiges Erstgespräch. Kostenlos, ohne Verkaufsdruck. Wir schauen gemeinsam, an welcher Stelle du blockiert bist — und entscheiden dann gemeinsam, ob ein Coaching oder ein Workshop der richtige nächste Schritt ist.

In 30 Minuten weißt du,
wo dein Leben gerade steht.

Nicht als Versprechen. Als ehrliche Standortbestimmung. Wir schauen gemeinsam, wo deine Big Five gerade leben — und wo sie längst auf Eis liegen.

Kein Verkaufsgespräch. Keine Floskeln. Eine Stunde, die etwas verschiebt.

6 Coaching-Sessions WhatsApp-Erreichbarkeit Praxis-Tricks zur Umsetzung